Mamas neue Welt
Es war der traurigste und schlimmste Tag in meinem Leben.
Am 1. Februar 2008 musste ich - zusammen mit meiner Familie - meine Mama
auf ihrem letzten Weg begleiten.
Als musikalische Untermalung wurde während des Gottesdienstes
unter anderem der "Irische Segen" gespielt. Die Melodie hört ihr im Hintergrund.
Den Text seht ihr nachfolgend.


Es flossen unendlich viele Tränen der Trauer. Mamas Freunde, Nachbarn und Bekannte haben uns auf diesem schweren Gang zur Seite gestanden. Jeder Einzelne hat in der Vergangenheit besondere Momente mit Mama erlebt. Es stand allen ins Gesicht geschrieben, wie sehr Mamas - für die meisten plötzlicher - Tod sie getroffen hat. Vor allem, weil viele in der Weihnachtszeit noch mit ihr telefoniert haben und sie wie immer klang - fröhlich und optimistisch. Das war Mamas Art, gegen den Krebs zu kämpfen. Er konnte Besitz von ihrem Körper ergreifen, sie immer dünner werden lassen. Aber eines konnte er nicht: Ihren Lebenswillen brechen.
An dieser Stelle möchte ich noch mal allen für ihr Kommen und ihre Anteilnahme an unserem Schicksal danken. Es ist nicht leicht, den großen Verlust zu verkraften.
D A N K E
Gemeinsam sind wir stark.
1 ... 2 ... 3 ...
Zur Trauer gehören Tränen.
Tränen sind der Beginn des Trostes,
sie machen uns frei zum neuen Handeln.
IN MEMORIAM
Wenn ihr an mich denkt,
seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir
und traut euch ruhig zu lachen.
Lasst mir einen Platz zwischen euch,
so wie ich ihn im Leben hatte.